Eine Kriegsgeschichte, die vom Tod spricht

TitleEine Kriegsgeschichte, die vom Tod spricht
Publication TypeJournal Article
Year of Publication1995
AuthorsGeyer, Michael
JournalPhysische Gewalt: Studien zur Geschichte der Neuzeit
Pagination136 - 161
Abstract

In seiner Untersuchung zu den Massenarmeen des Ersten und Zweiten Weltkriegs bezieht sich der Autor auf die Prägung neuzeitlicher Bilder vom "Mann" und "Bürger". Er fordert eine Kriegsgeschichte, welche die Horizonte von Generalstäben und Kabinetten überwindet. Zentral ist für ihn die Frage nach den Gründen und den Formen des "man-made" Massentodes in Krieg und Genozid. Dabei betont er, wie entscheidend es für das Mitmachen der Vielen beim Töten war, daß die in Friedenszeiten genährte Vorstellung vom Mann als Krieger keine Alternative erlaubte. Auch das Bild des autonomen Bürgers folgte dieser Leitfigur. Erst von diesem Blickwinkel, so der Autor, läßt sich das "bellizistische" Unterfutter moderner Zivilgesellschaft erschließen. (psz)

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